20. JULI 2018

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Hauptsache Sicherheit


Titelstory

Ende Januar 2018 müssen Netzbetreiber per Zertifikat belegen, dass sie den Vorschriften des IT-Sicherheitsgesetzes genügen. Im Zuge dessen müssen Unternehmen auch das Whitepaper des BDEW in die Tat umsetzen. Die Anforderungen an sichere Steuerungs- und Telekommunikationssysteme sind eine Herausforderung für Netzbetreiber und deren Zulieferer gleichermaßen.
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Die Firma A. Eberle aus Nürnberg hat frühzeitig damit begonnen das Thema IT-Security ernst zu nehmen, um damit zukünftig alle Kriterien des BDEW-Whitepapers pünktlich zu erfüllen. »Intention war einerseits interne Entwicklungskapazitäten in Ruhe einplanen zu können, andererseits den Kunden, vorwiegend den Energieversorgern, den Stadtwerken und der Großindustrie, entsprechend Investitionssicherheit zu geben«, sagt Geschäftsführer Till Sybel.

Soft- und Firmware

Nach seinen Worten gebe es schon seit mehr als zwei Jahren regelmäßig Anpassungen in der Soft- und Firmware der heutigen Gerätefamilie ›REGSys‹, die die Themen Spannungsregelung von Stufentransformatoren, Petersenspulenregelung und Erdschlussortung, Spannungsqualität mit Störschreiberfunktion, Netzdynamik und Niederspannungsregelung funktional behandelt.

Sicher ab Werk

Die heutige Produktpalette würde im Nachhinein sogar komplett rückwärts kompatibel diesen Anforderungen genügen können, so Sybel. Das ist wichtig, weil es diese Geräte und Systeme, die Erfolgsgeschichte geschrieben haben, natürlich auch weiterhin über das nächste Jahrzehnt oder länger geben wird.« Das Unternehmen möchte als Hersteller natürlich allen Standardisierungen, die zum Teil sehr viel Know-how enthalten, auch weiterhin genügen.

Für die neuen Produkte wie der Spannungsregler REG-DN oder der Störschreiber Multisense, wird das kein Thema mehr sein. Diese Geräte erfüllen nach Unternehmensangaben zukünftig ab Werk alle IT-Anforderungen.
Seit einiger Zeit gibt es selbst gegründete Anwenderkreise zwischen Hersteller und Endkunde, um insbesondere die Forderungen des BDEW-Whitepapers im beidseitigen Einvernehmen korrekt umsetzen zu können. Hierbei ist es sehr wichtig, dass sich Hersteller und Endkunde einig sind. Heute existiert bereits ein fertiger Fahrplan, an welchem stetig und vehement gearbeitet wird.


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Ausgabe:
es 06/2017
Bilder:
Bild: A. Eberle GmbH & Co. KG
A. Eberle
A. Eberle

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