23. OKTOBER 2018

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Eine Antwort bitte, Dr. Nicolaus Gollwitzer


Smart City, was braucht's? Die Urbanisierung unserer Gesellschaft ist unaufhaltsam, und die Ansprüche der Stadtbewohner in puncto Lebensqualität wachsen. Damit Städte derartige Erwartungen erfüllen können, müssen diese intelligenter werden. Dies gelingt nur durch Vernetzung und Smart Data.

Deswegen spielt der Mobilfunk eine entscheidende Rolle für die sich verändernden Städte. Mobilfunknetze wie das von Telefónica Deutschland bilden das Rückgrat der Digitalisierung. Und ohne die Analyse von Mobilfunkdaten kann es keine Smart City geben. Telefónica Next setzt an dieser Schnittstelle an und entwickelt Lösungen für intelligente Stadtplanung. Im Mittelpunkt stehen hier die Verkehrssysteme der Zukunft.

Durch die Analyse von Mobilfunkdaten aus dem Individualverkehr entstehen täglich unzählige Datenpunkte, mit denen sich Bewegungsströme berechnen lassen. Diese können wiederum genutzt werden, um Lösungen zur präzisen Verkehrsplanung zu entwickeln und zum Beispiel Staus und Luftverschmutzung zu vermeiden. Durch die berechneten Bewegungsströme können Verkehrsbetriebe auch stark frequentierte Routen von öffentlichen Verkehrsmitteln ausmachen.

Je nach Nachfrage können sie Zubringerlinien verstärken und lästige Wartezeiten sowie überfüllte Busse oder Straßenbahnen vermeiden. Außerdem können sie den Mobilitätsbedarf insgesamt nachvollziehen und so auch weiße Flecken im Netz identifizieren.

Die Verbindung von vernetzten Autos, intelligenten Parkplätzen und mobilen Apps kann die Parkplatzsituation in vielen Großstädten lösen. In Smart Cities können Parkplätze auf der Straße wie ein Parkhaus verwaltet werden. Autofahrer erfahren, wo in der Stadt noch freie Plätze zur Verfügung stehen und sparen sich die lange Suche nach einer Parkmöglichkeit. Durch intelligente Mobilität wird gleich eine ganze Reihe von Vorteilen geschaffen, die den Alltag von Millionen von Menschen verbessern.

All diese Lösungen bedingen ein Umdenken bei der Frage, inwiefern von Menschen generierte Daten für das Gemeinwohl genutzt werden können. Viele Mobilfunknutzer sind bereit, ihre Daten zur Verfügung zu stellen – vorausgesetzt sie wissen, was mit ihnen geschieht –, wenn sie sich dabei sicher fühlen und wenn ihnen daraus ein Vorteil entsteht.

Diese Wahl geben wir ihnen und stellen mit unserer TÜV-zertifizierten Daten-Anonymisierungsplattform sicher, dass bei Datenanalysen keine Rückschlüsse auf den einzelnen Nutzer gezogen werden können.

Denn nur mit dem Vertrauen der Menschen kann die Idee einer Smart City auch zum Erfolg führen.

Dr. Nicolaus Gollwitzer, CEO Telefónica Germany Next

 

Ausgabe:
es 10/2017
Bilder:
Bild: Telefónica Germany Next

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