22. AUGUST 2018

zurück

kommentieren drucken  

Eine Antwort bitte, Dr. Bernd Eckstein


Menschen

Abrechnung aus der Cloud: Wie gelingt Versorgern der Sprung in die Wolke?

Die digitale Transformation ist ein elementarer Prozess, sowohl im geschäftlichen als auch im gesellschaftlichen Umfeld. Ein bedeutender Trend ist dabei die Nutzung von Software aus der Cloud. Langsam aber stetig steigen auch in Deutschland die Anwenderzahlen.

Auch für Energieversorger ist der Betrieb von IT-Lösungen in der Wolke eine gute Alternative zum eigenen Rechenzentrum. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die IT-Kosten sind präzise planbar und durch den externen Betrieb können personelle Ressourcen eingespart beziehungsweise für andere Prozesse aus der Wertschöpfungskette eingesetzt werden. Werden zusätzliche Arbeitsplätze benötigt, stehen sie in der Regel schnell bereit, da sich Cloud-Lösungen gut skalieren lassen.

In der Cloud genutzte Software ist immer auf dem neuesten Stand – dafür sorgt der Betreiber. Gerade im Umfeld des Rechnungswesens und der Lohnbuchführung mit häufig auftretenden rechtlichen Änderungen ist dies ein großer Vorteil.

Wichtig ist auch, dass sich unabhängig vom eingesetzten Finanzverfahren ein durchgängiger Workflow für die elektronische Rechnung mit verschiedenen Formaten (XRechnung, ZUGFeRD et cetera) etablieren lässt. Außerdem garantiert der Cloud-Anbieter eine sehr hohe Verfügbarkeit und kümmert sich um Datenschutz und Datensicherheit in den Anwendungen.

Gute Gründe, die für eine Auslagerung von Daten und Anwendungen in die Cloud sprechen. Wer diesen Schritt wagen möchte, sollte allerdings eines bedenken: Cloud ist nicht gleich Cloud! Eine Grundregel lautet: Geschäftsrelevante und kundenbezogene Daten gehören nicht in eine Public Cloud.

Für geschäftskritische Anwendungen sollten ausschließlich sogenannte Private-Cloud-Konzepte zum Einsatz kommen, bei denen Anbieter und Anwender in einer festen Geschäftsbeziehung zueinander stehen und der Zugriff auf Daten und Anwendungen besonders abgesichert ist.

Richtig umgesetzt bedeutet eine Cloud-Lösung sogar ein großes Plus für die Sicherheit der Daten und auch für die Ausfallsicherheit der Anwendungen. Schließlich kann ein Dienstleistungsrechenzentrum mit seiner zentral betriebenen, professionellen Infrastruktur ein viel höheres Schutzniveau bieten als eine kleinere Einheit. Ihre Expertise in Sachen Datenschutz und -sicherheit können vertrauenswürdige Anbieter über entsprechende Zertifikate nachweisen.

Dr. Bernd Eckstein, Datev
 

Ausgabe:
es 05/2018
Bilder:
Bild: Datev

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

Diese Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren...

Informationsschrift über Objektschutz

Informationsschrift über Objektschutz

Die Dräger Safety AG & Co. KGaA (Lübeck) hat nun eine Informationsschrift über Objektschutzanlagen herausgegeben. » weiterlesen
Antwort auf gestiegene Sicherheitsanforderungen

Antwort auf gestiegene Sicherheitsanforderungen

In Österreich steigt der Bedarf an Systemen zur unterbrechungsfreien, Stromversorgung (USV). Deshalb hat die Piller GmbH, ein Unternehmen der TESSAG Technische Systeme & Services AG, jetzt auch in Wien eine Niederlassung eröffnet. » weiterlesen
VDE Global Services GmbH eröffnet Niederlassung in Hong Kong

VDE Global Services GmbH eröffnet Niederlassung in Hong Kong

Der VDE baut sein internationales Engagement für Produktsicherheit und Verbraucherschutz weiter aus. » weiterlesen
Außerordentliche Hauptversammlung der SER Systems AG

Außerordentliche Hauptversammlung der SER Systems AG

Die außerordentliche Hauptversammlung der SER Systems AG hat dem Management-Buy-Out (MBO) zugestimmt. » weiterlesen
 
» Finden Sie weitere Fachartikel in unserem Artikelarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben

Partner

Management Forum Starnberg GmbH

Medienpartner enerope

Maslaton

GVS