26. MAI 2018

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Wie weiter mit Onshore-Wind?


Der Bundesrat hat beschlossen, die Genehmigungspflicht für alle Onshore-Windkraft-Projekte für die Jahre 2018 und 2019 festzuschreiben. Das Ausschreibungsvolumen für die dritte Ausschreibungsrunde in 2018 soll auf 1.115 Megawatt steigen.

Für die vierte Runde ist eine Erhöhung auf 1.650 MW vorgesehen, so der VDMA in einer Mitteilung.

 

Die Realisierungsfrist für Bürgerenergiegesellschaften soll verringert werden.

 

Die Landesregierungen Niedersachsens und Nordrhein-Westfalen stellten dem Bundesrat Gesetzentwürfe zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vor.

 

Beide Länder schlagen laut VDMA vor, die Sonderregelungen für Bürgerenergiegesellschaften bei sämtlichen Ausschreibungen der Jahre 2018 und 2019 anzupassen, sowie das Ausbauvolumen in der zweiten Jahreshälfte von 2018 anzuheben.

 

Der Gesetzentwurf wird nun der geschäftsführenden Bundesregierung zugeleitet, die innerhalb von sechs Wochen dazu Stellung nehmen kann.

 

Anschließend legt sie beide Texte dem Bundestag zur Entscheidung vor.

 

Der Fachverband Power Systems im VDMA begrüßte die Initiative der beiden Landesregierungen und wiederholt die Forderung nach einer Reparatur des EEG.

 

„Wir fordern die umgehende und dauerhafte Genehmigungspflicht nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) als Gebotsvoraussetzung und damit schnellere und wahrscheinlichere Realisierung der erfolgreichen Projekte“, so Matthias Zelinger, Geschäftsführer VDMA Power Systems.
Zur Sicherstellung des notwendigen Ausbaus müssten nach seinen Worten zusätzliche Mengen ausgeschrieben werden.

 

„Gleichzeitig müssen nicht realisierte Zuschlagsmengen in die Ausschreibungen zurück,“ so Zelinger.

 

Datum:
05.02.2018
Bilder:
Bild: Andreas Hermsdorf/pixelio.de

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