24. JUNI 2018

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Onshore: Große Namen dominieren Weltmarkt


Im ersten Jahr der Unternehmensgeschichte hat Siemens Gamesa sich eine Spitzenposition auf dem Weltmarkt für Onshore-Windkraft erarbeitet. Laut Zahlen des Informationsdienstes Bloomberg New Energy Finance wurden 2017 weltweit Siemens-Gamesa-Onshore-Anlagen mit einer Leistung von 6,8 Gigawatt in Betrieb genommen.

Im März 2017 hatten EU-Wettbewerbsbehörden die Fusion von Siemens‘ Windsparte und Gamesa kartellrechtlich genehmigt.

 

Laut Bloomberg gingen 2017 weltweit Onshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von knapp 47 Gigawatt in Betrieb.

 

Vier Hersteller lieferten den Angaben zufolge 53 Prozent der eingesetzten Turbinen.

 

Platz eins belegt Vestas, gefolgt von Siemens Gamesa, Goldwind und General Electric.

 

Demnach nimmt Vestas mit 7,7 Gigawatt nach 2016 erneut den Spitzenplatz ein. Die Leistung entspricht einem Weltmarktanteil von 16 Prozent.

 

Siemens Gamesa erreichte 2017 6,8 Gigawatt, Goldwind 5,4 Gigawatt, GE 4,9 Gigawatt.

 

„Zwischen GE auf dem vierten Platz und dem fünftplatzierten Hersteller, der deutschen Enercon, ergab sich im Jahr 2017 ein Abstand von 3.1 Gigawatt“, so Studien-Autor Tom Harries von Bloomberg in einer Mitteilung.

 

Bei Offshore-Wind sei Siemens Gamesa mit 2,7 Gigawatt weiterhin der größte Zulieferer weltweit.

 

Insgesamt lag die Kapazität der 2017 in Betrieb gegangenen Onshore-Windenergieanlagen zwölf Prozent unter dem Vorjahreswert von 53,1 Gigawatt, heißt es.

 

Bloomberg New Energy Finance führt das geringere Wachstum im Jahr 2017 auf eine Verlangsamung des Windenergie-Ausbaus in China zurück, prognostiziert für 2018 aber eine Erholung auf 55 Gigawatt.

 

Der chinesische Markt werde wieder wachsen, auch Lateinamerika werde weiter expandieren, heißt es.

Datum:
05.03.2018
Bilder:
Bild: Heike Dreisbach/Pixelio.de

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