Potenzielle Standorte hierfür lägen in Niedersachsen und im nördlichen Nordrhein-Westfalen.
„Unser gemeinsames Ziel ist es, unsere jeweiligen Infrastrukturen sinnvoll miteinander zu koppeln. Heutige PtG-Anlagen in Deutschland weisen Leistungen von maximal sechs MW auf. Um einen wesentlichen Beitrag für das Gelingen der Energiewende zu leisten, sind jedoch Anlagen im GW-Bereich erforderlich. Daran wollen wir arbeiten, um ab 2030 die Option großtechnischer Speicher zu haben“, so Dr. Hans-Jürgen Brick, kaufmännischer Geschäftsführer von Amprion.
Im industriellen Maßstab
Damit Deutschland seine Klimaschutz- und Energiewendeziele erreicht, möchte die Bundesregierung die Sektorenkopplung als Schlüsseltechnologie verankern. Hierbei kann Power to Gas (PtG) einen wesentlichen Beitrag leisten, teilen die beiden Unternehmen weiter mit. Die Technologie wandelt Strom aus erneuerbaren Energien in Wasserstoff oder synthetisches Methan um, die in anderen Sektoren eingesetzt werden können.
„Wir brauchen den Durchbruch in Deutschland. Es ist Zeit, die Türen für die Sektorenkopplung im industriellen Maßstab zu öffnen. Amprion und OGE haben sich als Infrastrukturbetreiber das Ziel gesetzt, PtG im industriellen Maßstab zu erproben und damit einen wesentlichen Beitrag für eine erfolgreiche Energiewende zu leisten,“ sagt Stephan Kamphues, Geschäftsführer der Vier Gas Transport (Muttergesellschaft der OGE).