18. NOVEMBER 2018

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Puffer für Sonne und Wind


Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V. hat in einem offenen Brief an Wirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier eine neue BAFA-Förderung von Stromspeichern vorgeschlagen.

Das aktuelle Förderprogramm der KfW endet zum 31.12.18. Von der HTW Berlin wurde aktuell in der Arbeitsgruppe Speichersysteme unter Prof. Quaschning eine BAFA-Fördermöglichkeit entwickelt.

Zunehmender Speicherbedarf

Laut einer Meldung ist diese einfach umsetzbar und ab dem kommenden Jahr in der Lage, die Anzahl der neuen Stromspeicher in Deutschland weiter zu steigern.

Schon über 100.000 Stromspeicher sind inzwischen in Deutschland installiert und die Zahl nimmt derzeit weiter zu.
 
Um in kurzer Zeit Speicher für die Energiewende aufzubauen, die dann als Puffer für die Stromerzeugung aus Sonne und Wind dienen können, reiche der Zubau jedoch bei weitem nicht aus, heißt es.
Daher müsse eine Förderung fortgesetzt werden, so die DGS.
 
Neues Fördermodell

Die aktuell noch laufende Finanzierung durch die KfW wurde jedoch von vielen Nutzern als zu bürokratisch kritisiert. Noch dazu wurde die Kopplung der auslaufenden Förderung an einen KfW-Kredit von vielen kritisiert.

Das Fördermodell der HTW arbeitet mit einem Pauschalzuschuss. Wenn ein Stromspeicher zusätzlich mit einer Wärmepumpe oder einer Ladestation für ein Elektroauto ausgestattet wird, erhöht sich der Betrag, den der Kunde als Förderung erhält.

Die Fortsetzung der Förderung hat auch technisch Vorteile: So kann wie bisher die Netzdienlichkeit von Speichern als Förderbedingung beibehalten werden.
 
Auf diese Weise ist dann sichergestellt, dass neue Speicher bei Spitzen im Stromnetz den Netzbetrieb unterstützen und nicht dagegen arbeiten.
 
Auch das ist für DGS und HTW ein starkes Argument, wenn zukünftig immer mehr Solar- und Windstrom im Stromnetz ist.

»Die Finanzierung der Förderung sollte auch unproblematisch sein«, so Jörg Sutter vom Bundespräsidium der DGS, »erhält der Bund doch derzeit erhebliche Mehreinnahmen aus den CO2-Zertifikaten, die in den Klima- und Umweltfond der Bundesregierung fließen.«

Die Kurzbeschreibung der neuen Fördermöglichkeit und weitere Informationen der HTW zum Thema findet sich hier im Internet.


Datum:
07.11.2018
Unternehmen:
Bilder:
Bild: Sascha Buhl /pixelio.de

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