Investitionen unzureichend

Netzausbau

Die achte Plenarsitzung der Netzplattform im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat beschlossen, die Investitionsmaßnahmen auf der Ebene der Hochspannung zu erweitern.

26. April 2013

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt diese Entscheidung grundsätzlich. Allerdings greife sie deutlich zu kurz: »Wir brauchen auch eine Lösung für den Zeitverzug bei Investitionen in die Mittel- und Niederspannungsebenen«, so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim-Reck. Ohne Investitionen auf diesen Netzebenen werde es immer schwieriger, Erneuerbare in das Stromnetz zu integrieren.

Daher fordere der VKU, die Vorgaben aus der Anreizregulierung anzupassen. Dazu gehöre, den Zeitverzug bei der Anerkennung von Kosten in der Erlösobergrenze zu beseitigen. Hierfür sei es notwendig, dass Investitionsmaßnahmen auch uneingeschränkt für Verteilnetzbetreiber geöffnet werden. Gleichzeitig müsse dabei das Verfahren für die Beantragung und Genehmigung der Investitionsbudgets vereinfacht und modifiziert werden.

Erschienen in Ausgabe: 04/2013