Joint-Venture zu Nordstream 2 aufgelöst

Nachdem die polnische Kartellrechtsbehörde ihr Veto gegen das Joint Venture zum Bau der Pipeline Nordstream 2 eingelegt hatte, lösen die Partner Engie, Gazprom, OMV, Shell, Uniper und Wintershall ihre Absicht zur Gründung auf. Trotzdem wollen sie das Projekt Nordstream 2 weiterverfolgen.

16. August 2016

Laut der gemeinsamen Mitteilung der Unternehmen Engie, Gazprom, OMV, Shell, Uniper und Wintershall  haben sie entschieden ihre Fusionskontrollanmeldung bei der polnischen Wettbewerbsbehörde gemeinsam zurückzuziehen. Das stehe in ihrer Antwort an die polnische Wettbewerbsbehörde auf das Statement of Objections im Fusionskontrollverfahren zur geplanten Gründung des Joint Ventures.

Aufgegeben wird Nordstream 2 aber nicht, so betonen die Unternehmen: Jeder Partner prüfe alternative Ansätze, um zur Umsetzung beizutragen.

"Die Entscheidung der Antragsteller, ihre Anmeldung zurückzuziehen, wird sich nicht auf den planmäßigen Bau der Nord-Stream-2-Pipelines oder den betreffenden Zeitplan auswirken", heißt es abschließend.