Juwi erschließt neue Märkte

Unternehmen steigt mit ›Energiekabine‹ in Wärmeversorgung ein.

29. September 2008

Auf dem Weg zu einer 100-prozentigen Versorgung mit erneuerbaren Energien steigt die juwi-Gruppe aus Wörrstadt (Rheinland-Pfalz) mit der ›Energiekabine‹ in die Wärmeversorgung ein. Die Anlage produziert Wärme mit Holzpellets, Holzhackschnitzeln sowie mit Solarthermie und soll voraussichtlich Anfang 2009 auf den Markt kommen. »Die Energiekabine bietet Gewerbebetrieben, Hotels sowie Alten- und Pflegeheimen eine flexible und vor allem kostengünstige Alternative zur herkömmlichen Wärmeversorgung. Sie lässt sich aber auch als Heizzentrale für Wohnanlagen oder Neubaugebiete effizient einsetzen«, erläutert Torsten Schopbach, Projektleiter für Biomassefeuerungsanlagen bei juwi. Für 1.000 kWh Wärmeenergie muss man bei Holzpellets aktuell rund 39 € investieren. Heizöl und Erdgas kommen nach eigenen Angaben auf 90 beziehungsweise 75 €. Sonnenenergie steht unbegrenzt und kostenlos zur Verfügung.

Die Energiekabine besteht in der Regel aus einem Pelletkessel samt Pelletlager sowie einer heizungsunterstützenden solarthermischen Anlage und kann in Größe und Leistungsfähigkeit flexibel an der jeweiligen Wärmebedarf angepasst werden. Optional kann die Energiekabine auch mit einer ›Sunmachine‹ ausgestattet werden, die neben Wärme auch Strom erzeugt.