Kein Land für Wind

Blick in das Verfahren bei der Nutzflächenvergabe für Windstromproduktion

03. September 2007

Der Gesetzgeber hat ein Programm zur Förderung erneuerbarer Energien aufgelegt und in einem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) verankert. Durch die Abnahme- und Einspeisevergütungsgarantie setzt er Anreize zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien.

Doch daraus erwachsen laut der Technischen Universität (TU) Berlin neue Konflikte der Landnutzung, insbesondere bei der Windenergie, dem derzeit bedeutendsten Träger der erneuerbaren Energien. Das Land für die Gewinnung von Windenergie wird laut der TU Berlin knapper. Die Diskussion dreht sich um das Ersetzen bestehender Windenergieanlagen durch innovative leistungsfähigere Anlagen: Ein Nachhaltigkeitsproblem

Mit einem neuen Projekt wollen Wissenschaftler der TU Berlin, Fachgebiet ›Vergleichende Landschaftsökonomie‹, in Zusammenarbeit mit dem Helmholtzzentrum für Umweltforschung einen Beitrag zur Beurteilung des Verfahrens bei der Vergabe von Nutzflächen zur Windstromproduktion leisten.