Kita in Haren produziert eigene Energie

Die Marien-Kindertagesstätte Erika-Altenberge in Haren beteiligt sich mit intelligenter Technik von RWE an der Stabilität im Stromnetz der Stadt.

03. Dezember 2013

Die Kita ist so konzipiert, dass sie ihre eigene Energie produziert, speichert und bei Bedarf in das Strom-Verteilnetz abgibt. »Hier kommuniziert und speichert erstmals eine gesamte Gebäudetechnik mit dem öffentlichen Stromnetz. Das ist beispielgebend für die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland«, erläutert Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland AG, bei der Einweihung der Kita.

Das Gebäude nutzt Erdwärme und eine Photovoltaik-Anlage zur Raumheizung und Warmwassererzeugung. Erstmals kommt eine neue Technik der RWE Effizienz zum Einsatz. Der Home Energy Controller (HEC) nutzt das Gebäude als Energiespeicher. Er basiert auf der intelligenten Haussteuerung RWE SmartHome. Der HEC steuert die Haustechnik der Kindertagesstätte so, dass die Anlage dann Strom nutzt, wenn bei Sonnenschein in Haren besonders viel regenerativ erzeugte Energie zur Verfügung steht. Der Fußboden funktioniert als Wärmespeicher. Ein Stromspeicher der RWE Effizienz speichert den selbst erzeugten Strom, der dem Kindergarten so auch zur Verfügung steht, wenn die Sonne nicht scheint. So lässt sich möglichst viel lokal erzeugter Strom vor Ort nutzen. Das entlastet das Stromnetz im Emsland, in das bereits heute mehr als 900 dezentrale Erzeuger ihren Strom einspeisen.

Auch die Kinder und Eltern sind eingebunden. Sie erfahren über einen Info-Bildschirm, in welche Richtungen die Energie in ihrer Kita gerade fließt. Der Neubau der Kita wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefördert.