ERNEUERBARE

Kleinwind: Startup und E.on kooperieren

Mit speziell konzipierten Kleinwindanlagen will das Startup B.ventus die Technik auch Kommunen sowie Industrie- und Gewerbekunden zugänglich machen.

14. Februar 2019
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(Bild: Trueffelpix – Fotolia.de)

Auf der E-world unterzeichneten B.ventus und E.on eine Kooperationsvereinbarung. Ziel der Initiative ist die Errichtung von 49, etwas mehr als 49 Meter hohen Kleinwindanlagen für Kommunen, Stadtwerke, große landwirtschaftliche Betriebe und das produzierende Gewerbe, hieß es auf einer Pressekonferenz auf dem E.on-Messestand in Essen.

Dezentrale Erzeugung

Die Anlagen haben eine Nennleistung von je 250 kW. Den Angaben zufolge erzeugt eine Kleinwindanlage von B.ventus bei einer durchschnittlichen Standardwindverteilung von 5 m/s jährlich 627 Megawattstunden Strom.

„Wir sehen Windenergie als wesentlichen Faktor für eine klimaneutrale und nachhaltige Energiegewinnung und wollen unsere Kunden darin unterstützen, von dieser Technologie im eigenen Betrieb oder in der Kommune zu profitieren“, so Otmar Zisler, Geschäftsführer bei E.on. Die verhältnismäßig kleinen Windräder von B.ventus versprechen eine beachtliche Leistung – selbst bei geringen Windgeschwindigkeiten: Mit den 49 Windrädern lassen sich jährlich über 8.000 Tonnen CO2 einsparen, so die Kooperationspartner.

Erste Anlage in Schleswig-Holstein

Bereits im März 2019 sei die Einweihung der ersten Windkraftanlage geplant, die dann im schleswig-holsteinischen Steinfeld auf dem Gelände einer Biogasanlage stehen wird.

Deutschlandweiter Vertrieb

Auch soll die B.ventus Anlage bereits bei einer Windgeschwindigkeit von 2,5 Metern pro Sekunde anlaufen, heißt es weiter. Das entspricht einer leichten Brise. Der Vertriebsfokus liegt daher nicht nur auf den windreichen Küstenregionen Norddeutschlands, sondern erstreckt sich über ganz Deutschland.

»Ob ein Standort geeignet ist, wird dabei im Rahmen einer sechsmonatigen Windmessung ermittelt, auf deren Basis eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vorgenommen wird«, erläutert Julia Gräfin Arco-Valley, Geschäftsführerin von B.ventus. Nach Unternehmensangaben amortisiert sich die Anlage nach sechs bis zehn Jahren.

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