Die KfW hat im Förderjahr 2019 ein Gesamtgeschäftsvolumen von 77,3 Milliarden Euro erreicht. Auf die Förderung von Unternehmen, Privatkunden und Kommunen in Deutschland entfielen 43,4 Mrd. EUR (2018: 46,0 Mrd. EUR).

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Dr. Günther Bräunig, Vorstandsvorsitzender der KfW: „Ein Schwerpunkt für das neue Jahr wird die Unterstützung der Bundesregierung bei der Umsetzung ihres Klimaschutzprogramms 2030 sein. Schon ab März werden wir den Mittelstand bei der Transformation zu mehr Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz mit einem neuen Förderkredit für Klimaschutzinvestitionen begleiten. Das Programm wird mit einem Effektivzins ab 0 % für den Kreditnehmer starten.“

In Abstimmung mit dem Bund bereite die Förderbank weitere Initiativen in den Bereichen Verkehr, Gebäude und Energiewirtschaft vor.

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Darüber hinaus arbeite die KfW gemeinsam mit Bundesministerien an der Umsetzung des Koalitionsbeschlusses zur Schaffung eines Beteiligungsfonds für Zukunftstechnologien, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Klimatechnologie, aufwachsend in Höhe bis zu 10 Mrd. EUR.

„Möglicher Bestandteil ist ein Dachfonds für Wachstumskapital zur weiteren Verbesserung der Finanzierungssituation junger und wachsender Unternehmen.“

Ergebnisse der Förderaktivitäten im Einzelnen

2019 förderte die KfW im Schwerpunkt Energieeffizienz & Erneuerbare Energien Unternehmen mit 8,1 Mrd. EUR (2018: 7,4 Mrd. EUR). Das KfW-Programm Erneuerbare Energien erzielte deutliche Zuwächse (2,9 Mrd. EUR; Vorjahr 1,8 Mrd. EUR).

Das Segment Private Kunden übertraf mit einem Fördervolumen von 20,6 Mrd. EUR das Vorjahresniveau (2018: 19,1 Mrd. EUR). Mehr als die Hälfte des Volumens entfällt mit 11,2 Mrd. EUR (2018: 12,0 Mrd. EUR) auf den Förderschwerpunkt Energieeffizienz & Erneuerbare Energien mit dem Kreditprogramm „Energieeffizient Bauen und Sanieren“. Die Nachfrage im Programmteil Energieeffizient Bauen (7,6 Mrd. EUR; Vorjahr 7,7 Mrd. EUR) war unverändert hoch.

Das Geschäftsfeld Individualfinanzierung & Öffentliche Kunden erzielte zum Jahresende 2019 ein Zusagevolumen von rd. 7,2 Mrd. EUR. Damit lag das Neugeschäft unter dem Wert des Vorjahres (9,5 Mrd. EUR).

Das Geschäftsvolumen für Kommunale & Soziale Infrastruktur übertraf dabei mit knapp 3,9 Mrd. EUR deutlich den entsprechenden Vorjahreswert von 3,5 Mrd. EUR. Neben der Basisförderung für allgemeine Infrastrukturinvestitionen von Kommunen sowie kommunalen und sozialen Unternehmen trugen auch die Programme zur Unterstützung der Energiewende im kommunalen Bereich mit 0,9 Mrd. EUR substanziell zu der erfreulichen Entwicklung bei. Erstmalig wurden Zuschüsse im neuen Förderansatz „Modellprojekte Smart Cities“ in Höhe von 120 Mio. EUR zugesagt.