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Können Gebäude das Stromnetz entlasten?

Mit netzdienlichen Gebäuden zu einer höheren Energieeffizienz: Das ist das Thema einer neuen Publikation des Informationsdienstes Bine aus Bonn. Gebäude und Quartiere bieten viele Möglichkeiten, stärker mit dem Stromnetz zu kooperieren.

10. Juli 2018

Ein zentraler Ansatz für eine erfolgreiche Energiewende ist die Sektorkopplung. Dabei werden bisher getrennte Bereiche des Energiesystems miteinander verknüpft und aufeinander abgestimmt.

»Gebäude und Quartiere bieten viele Möglichkeiten, stärker mit dem Stromnetz zu kooperieren«, so der Informationsdienst Bine in einer Mitteilung.

Das neue Themeninfo Netzdienliche Gebäude und Quartiere stellt Konzepte für netzreaktive Gebäude, Regel- und Betriebsführungsstrategien, die geforderte Flexibilität und Nutzeranforderungen vor, heißt es.

Die Publikation gibt einen Einblick in aktuelle Debatten und Forschungsarbeiten.

Der Gebäudebereich kann seinen Strombezug zur Wärme- und Kälteversorgung sowie seine Möglichkeit zur örtlichen Energieerzeugung an die Bedürfnisse der Netze anpassen.

Damit dienen Gebäude und Quartiere als regelbare Lasten, Energiespeicher und dezentrale Erzeuger. Durch die Umwandlung von überschüssigem Strom aus Wind- und Solarparks in Wärme können die vorhandenen Wärme- und Kältespeicher und die Gebäudemasse zeitweise Energie aufnehmen.

Ergebnisse des Projekts ›Netzreaktive Gebäude‹

Das Themeninfo fasst die zentralen Ergebnisse des Verbundprojekts ›Netzreaktive Gebäude‹ zusammen, das im Rahmen der Forschungsinitiativen Forschung für Energieoptimiertes Bauen und Forschung für die Energieeffiziente Stadt gefördert wurde.

Die Publikation steht auf der Website des Bine Infodienstes zum Download bereit.

Wohin geht die Reise?

Die Digitalisierung setzt neue Standards bei der Energieeffizienz und der Bewirtschaftung von Gebäuden.

Wohin die Reise geht, zeigt die Firma Hager mit ihrem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Blieskastel im Saarland. »Wir denken Energiemanagement in vier Stufen«, so das Unternehmen. Was das heißt? Das haben uns die Verantwortlichen in einem Interview erklärt, das in Energiespektrum 10/17 erschien.

Hier das Interview ›Grenzgänger‹ zum Nachlesen