Kohlendioxid im Tank

Der Ausbau der Speichertechnologien ist ein wesentlicher Baustein für das Gelingen der Energiewende. Der Kraftwerksbetreiber Steag beteiligt sich jetzt gemeinsam mit internationalen Partnern an der Weiterentwicklung der Power-to-Liquid-Technologie. Kohlendioxid-Emissionen des Steinkohle-Kraftwerks in Lünen bei Dortmund sollen für die Kraftstoffherstellung verwendet werden.

07. Januar 2015

Das Projekt wird laut Steag mit einem Zuschuss in Höhe von 11 Mio. € aus dem EU-Forschungsprogramm Horizon 2020 gefördert.

Der Partner CRI steuert eine wichtige Komponente bei: An seiner Produktionsstätte Grindavik in Island produziert CRI bereits Methanol auf Basis erneuerbarer Energien.

Die Technik wandelt dabei mit Hilfe von Strom CO2 zu Methanol um. Methanol ist weit verbreitet in Benzinmischungen und wird für die Biodieselproduktion und chemische Derivate verwendet.

„Dieses Projekt ist ein weiterer Baustein in der Entwicklung marktfähiger Speichertechnologien bei Steag“, so Steag-Entwicklungschef Dr. Wolfgang Benesch in einer Unternehmensmitteilung.

Die Projektpartner sind Carbon Recycling International (CRI), Mitsubishi Hitachi Power Systems, Hydrogenics, I-Deals sowie Universitäten und Forschungseinrichtungen.