Kompakter Einstieg

PCS 7 Box bietet Features eines klassischen Prozessleitsystems
25. März 2004

Ein Prozessleitsystem für kleine Applikationen und Anlagen hat Siemens Automation and Drives (A&D) entwickelt. Simatic PCS 7 Box bietet alle notwendigen Features eines klassischen Prozessleitsystems (DCS - Distributed Control System) in der kompakten Aufbautechnik eines Industrie-PCs. Die neue Komponente der PCS-7-Familie eignet sich nach Angeben des Herstellers besonders für Pilotanlagen, Laboratorien, Package Units und OEMs (Original Equipment Manufacturers) in der Prozessindustrie.

Die Simatic PCS 7 BOX vereint alle Komponenten eines Leitsystems zusammen auf einem Industrie-PC: Automatisierungssystem (AS), Operator Station (OS) sowie Engineeringsystem (ES). Das Einsteigermodell bietet neben dem vollwertigen PCS-7-Visualisierungs- und Engineeringsystem zum Beispiel ein SQL-basiertes Archivsystem. Als integrierter Hardware-Controller wird die leistungsfähige WinAC-Komponente Slot-416-CPU eingesetzt. Über deren Profibus-DP-Schnittstelle werden die Standard-Simatic-ET200-Ein- und Ausgabebaugruppen verbunden.

Die PCS 7 BOX ist ein vollwertiges Familienmitglied von Simatic PCS 7: Es nutzt die Standardkomponenten der Familie, ist voll skalierbar und nahtlos integrierbar. Eigenschaften von Simatic PCS 7, wie 21 CFR Part 11-Kompatibilität, Kombinierbarkeit mit dem S88-kompatiblen Simatic Batch und dem S95-kompatiblen Simatic IT sind selbstverständlich bei der PCS 7 BOX genauso verfügbar.

Die Verwendung von Standardkomponenten der Reihe PCS 7 (zum Beispiel Nutzung desselben Engineering-Systems) erlaubt eine problemlose Ergänzung mit weiteren Hard- und Software-Komponenten. Das macht beispielsweise den Ausbau einer kleinen Testanlage zur vollständigen Produktionsanlage ganz einfach. So kann vorhandenes Know-how weiter genutzt werden.

Erschienen in Ausgabe: 03/2004