Kooperation bei Reststoffmanagement

Bilfinger und EnBW haben eine Grundlagenvereinbarung über eine Partnerschaft beim Management der anfallenden Reststoffe aus dem Rückbau der EnBW-Kernkraftwerke Neckarwestheim und Philippsburg unterzeichnet.

05. September 2013

In den kommenden Monaten werden die Unternehmen eigenen Angaben zufolge die technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen diskutieren, Kooperationsfelder identifizieren und mögliche Optimierungspotenziale prüfen. Parallel zu den Verhandlungen erhält Bilfinger den Auftrag, Planung und Vorbereitung des Reststoffmanagements zu konkretisieren.

Mit der Entscheidung für den direkten Rückbau der EnBW-Kernkraftwerke Neckarwestheim I und Philippsburg 1 kommt der Behandlung der anfallenden Reststoffe und Abfälle eine zentrale Bedeutung zu. Demontierte kontaminierte und aktivierte Anlagenteile – sogenannte Reststoffe – werden durch geeignete Verfahren selektiert, behandelt und idealerweise dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt. Die übrigen Materialien werden für die Lagerung in einem künftigen Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle volumenreduzierend verpackt und am Standort zwischengelagert.