Kooperation beim Bau von Pumpspeicherkraftwerken

Die Südwestfalen Energie und Wasser AG (Enervie), Hagen, und die Stadtwerke Düsseldorf kooperieren bei der Projektentwicklung zum Bau von Pumpspeicherkraftwerken.

13. Juli 2011

Die Zusammenarbeit wurde in Form eines ›Memorandum of Understanding‹ (MoU) offiziell besiegelt. Die Kooperation verfolgt laut eigener Angabe das Ziel, das Engagement zum Bau von Pumpspeicherkapazitäten voranzutreiben und umzusetzen. »Wir sind der gemeinsamen Überzeugung, dass Pumpspeicherkraftwerken vor dem Hintergrund des modifizierten Energiekonzepts der Bundesregierung eine noch größere Bedeutung zukommen werden«, so Enervie Vorstandssprecher Ivo Grünhagen. »Insbesondere der vermehrte Ausbau der regenerativen Energien und deren volatile Einspeisung ins Stromnetz erfordern entsprechende Speicherkapazitäten, die durch Pumpspeicherkraftwerke abgedeckt werden können«, so Grünhagen weiter.

Grundlage zur Zusammenarbeit der beiden Kooperationspartner seien bereits vorliegende Studien und Untersuchungen zur Prüfung von Potenzialen für die Realisierung eines Kraftwerks im Sauerland. Die Ergebnisse hätten gezeigt, dass sich verschiedene Standorte in der Region dafür eignen. In einem nächsten Schritt werde man eine gemeinsame Standortfestlegung vornehmen und hierzu unter anderem eine Standortanalyse durchführen sowie ein technisches Konzept erarbeiten. Neben einer Wirtschaftlichkeitsprüfung steht laut der Unternehmen die Abstimmung mit Kommunen, Behörden und politischen Gremien auf der Agenda. Man halte nach jetzigem Stand die Umsetzung einer Pumpspeicherkapazität mit einer Gesamtleistung von 200 bis 400 MW für realistisch.