Kooperation zwischen USA und Deutschland im Bereich Wind

Anlässlich der größten Windenergiemesse in den USA, der AWEA Windpower in Atlanta, unterzeichneten Denise Bode CEO AWEA und Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems eine Kooperationsvereinbarung. Zukünftig wollen beide Verbände enger zusammenarbeiten und dabei insbesondere die Diskussion über die Ausgestaltung von politischen Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der Windindustrie intensivieren.

07. Juni 2012

Darüber hinaus wollen beide Verbände bei strategisch wichtigen Veranstaltungen und Messen enger kooperieren. »Wir begrüßen die neue Zusammenarbeit zwischen AWEA und VDMA Power Systems sehr, da der amerikanische Markt für die deutschen Hersteller und Zulieferer aufgrund seines großen Potenzials von immenser Bedeutung ist«, betonte Andreas Nauen, CEO REpower Systems und Vorsitzendender der Windbranche im VDMA.

Viele deutsche Hersteller und Zulieferer hätten ihre in den USA geplanten Produktionskapazitäten aufgrund der Unsicherheiten im Markt nicht weiter ausgebaut. »Für die amerikanischen und deutschen Unternehmen sind stabile Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der Windenergie von immenser Bedeutung. Durch das Auslaufen des Production Tax Credits Ende 2012 wird aufgrund der unklaren Investitionsbedingungen mit einem starken Markteinbruch gerechnet. Das gilt es im Interesse der Industrie zu vermeiden. Unsicherheiten sind auf allen Absatzmärkten Gift«, so Nauen weiter.