Ziel des Projekts mit dem Namen ‚GET H2 Nukleus‘ sind umfangreiche CO2-Einsparungen durch das erste öffentlich zugängliche Wasserstoffnetz. BP, Evonik, Nowega, OGE und RWE Generation unterzeichneten eine Absichtserklärung für Entwicklung eines Wasserstoffnetzes von Lingen bis Gelsenkirchen.

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Das geplante Netz verbindet mit einer Länge von rund 130 Kilometern die Erzeugung von grünem H2 mit industriellen Abnehmern in Niedersachsen und NRW.

Den Angaben zufolge handelt es sich um das erste Wasserstoffnetz im regulierten Bereich mit diskriminierungsfreiem Zugang für Dritte und transparenten Preisen.

Betrieb ab 2023 geplant

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„Ziel der Industrieunternehmen ist die Betriebsbereitschaft des regulierten Netzes und eines Elektrolyseurs bis Ende 2022, um so schnell einen wesentlichen Beitrag für eine CO2-ärmere Zukunft zu leisten“, heißt es in einer Mitteilung. Hier die Projektdetails zum Nachlesen.

Große Pläne im Emsland

Bereits 2018 stellten Unternehmen Pläne für PtG-Großprojekte in Niedersachsen vor . Dort sollen zwei Power-to-Gas-Anlagen im MW-Maßstab entstehen, um erneuerbaren Strom in synthetische Gase umzuwandeln. Im April 2019 reichten die Planer ihre Investitionsanträge ein. Hier die Details zum Nachlesen.