Langen zählt smart

Seit 1. Oktober ist das Interimsmodell in Kraft. Es regelt künftig die Kommunikation der Marktteilnehmer mit dem Smart-Meter-Gateway. Deutlich vor den Stichtagen schlossen die Stadtwerke Langen dafür die Migration des Stammdatenmodells von Zählpunkt auf Markt- und Messlokation ab.

28. November 2017

Dabei stellte der Versorger zugleich die Datenmodelle für den Lieferanten und den Netzbetreiber um, teilte der IT-Dienstleiter Cortility mit.

Den Stadtwerken Langen ist es gelungen, vor Beginn der Jahresablesung im November und der anschließenden Jahresabrechnung im Januar die Migration des Marktdaten-Modells abzuschließen. Drei Monate dauerte die Umstellung auf das Interims-Modell.

Cortility habe einen Leitfaden für das Projektteam erarbeitet und damit das Projekt unterstützt, sagt Jennifer Hartung, die das Projekt aus Sicht der Kundenkommunikation begleitet hat.

„Deutlich zeitintensiver als von uns gedacht waren die Arbeiten bei den Sonderkonstrukten wie Photovoltaikanlagen und anderen Einspeiseanlagen“, erzählt Hartung weiter.

„Wir hatten uns gründlich auf die Marktdatentrennung vorbereitet, da wir wussten, dass die Migration des Markdaten-Modells teilweise tief in die Prozesse eingreift", sagt Klaus Nitschke, Geschäftsführer von Cortility.

Auch Nitschke fand es sinnvoll, die Migration zeitlich vorzuziehen. Die Stadtwerke Langen hätten nun die Gelegenheit, mit dem neuen Datenmodell bereits zu arbeiten und Feinarbeiten durchzuführen, die sich erst im produktiven Betrieb zeigen.

Derzeit sorgt eine Middleware dafür, dass die externe Kommunikation noch mit Zählpunkten stattfindet.

„An den Stichtagen 1. Dezember 2017 für die Lieferanten und 1. Februar 2018 für Netz legen wir einfach den Schalter um und dann erfolgt auch die externe Kommunikation mit Marktlokation und Messlokation“, erklärt der Cortility-Chef.