Leinen los für Hohe See

In der Nordsee haben die Bauarbeiten für die Windparks Hohe See und Albatros begonnen. EnBW lässt 87 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 609 Megawatt errichten.

16. April 2018

„Mehr als 500 Mitarbeiter arbeiten zu Hochzeiten auf dieser Großbaustelle mitten im Meer“, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Auch 40 Schiffe sind am Bau beteiligt.

 

Koordiniert wird das Großprojekt den Angaben zufolge von der Niederlassung der EnBW in Hamburg.

 

„EnBW Hohe See und Albatros sind zusammen das größte Offshore-Projekt, das aktuell in Deutschland gebaut wird“, erklärt Dirk Güsewell von EnBW.

 

„Wir festigen dadurch unsere Position als einer der führenden Offshore-Projektentwickler und –betreiber in Deutschland.“

 

Hohe See entsteht 95 Kilometer nördlich von Borkum beziehungsweise 100 Kilometer nordwestlich von Helgoland. Albatros entsteht in direkter Nachbarschaft.

 

Windturbinen der 7-MW-Klasse

 

Mit der Lieferung und Installation der 87 Windturbinen des Typs SWT-7.0-154 inklusive der Fundamente und der Umspannstation Albatros ist Siemens Gamesa beauftragt.

 

In diesem Jahr werden laut EnBW die Fundamente und die Umspannstation Hohe See gesetzt und die Kabel im Windpark verlegt. 2019 werden die Windkraftanlagen und die Umspannstation Albatros errichtet.

 

Geplante Inbetriebnahme Ende 2019

 

„Ende 2019 sollen beide Windparks in Betrieb gehen und jährlich rund 2,5 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugen“, heißt es in einer Mitteilung.

 

Das kanadische Energieinfrastruktur-Unternehmen Enbridge Inc. hat 49,9 Prozent an beiden Windparks übernommen. EnBW behält jeweils die restlichen 50,1 Prozent.

 

Das Unternehmen will nach eigenen Angaben die Erneuerbaren bis 2020 zu einer der tragenden Säulen des Geschäfts ausbauen.

 

In der Ostsee betreibt EnBW bereits die Offshore-Windparks EnBW Baltic 1 und Baltic 2.