»Der Bilanzgewinn der Thüga-Holding in Höhe von 292,9 Millionen Euro ermöglicht neben einer Rücklagendotierung die Ausschüttung einer Bardividende in Höhe von 27,36 Euro – 2015: 26,05 Euro – je Stückaktie«, so Christof Schulte, Mitglied des Vorstandes der Thüga AG.

Investitionen waren 2016 von der Beteiligung an Start-up-Unternehmen wie Eness und Homeandsmart sowie von Erneuerbaren Energien geprägt. Beim Ausbau des Erneuerbar-Portfolios wolle man den Fokus auf Deutschland und die Onshore-Windenergie setzen, so die Thüga.

Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet das Unternehmen ein leicht gegenüber dem Vorjahr verbessertes Ergebnis. Zugleich will der Stadtwerke-Verbund das Wachstumsthema Stadtwerk der Zukunft gemeinsam mit den Partnerunternehmen gestalten.

Denn Stadtwerke sind nach Ansicht der Thüga großen Herausforderungen ausgesetzt. »Dekarbonisierung, Dezentralisierung, Digitalisierung und Liberalisierung ändern die Energiebranche tiefgreifend«, so Vorstandsvorsitzender Michael Riechel. »Wir bauen unsere Unterstützungsleistungen weiter aus, um auf die dynamischen Entwicklungen des Energiemarktes zu reagieren.«

Zur Dekarbonisierung erarbeitet der Stadtwerke-Verbund derzeit eine Roadmap unter dem Namen ›Let´s go green 2030‹.