Mainova nimmt Windpark in Unterfranken in Betrieb

Mainova hat am 18. März einen Windpark im Remlinger Wald in Betrieb genommen. Der Park ist der erste des Unternehmens, der außerhalb Hessens ans Netz geht.

21. März 2013

Rund 35 Mio. kWh/a Strom sollen die sechs Windräder produzieren. Das reiche, um 14.000 Haushalte mit klimafreundlicher Energie zu versorgen. Die Anlagen des Typs Nordex N117/2.400 Gamma sind jeweils 2,4MW stark. Die Nabenhöhe der Windräder liegt bei 140m. Mit Rotorendurchmessern von 116,8m erreichen sie eine Gesamthöhe von etwa 200m. Errichtet sind die Türme in Hybridbauweise aus 80m Stahlbeton-Fertigteilen und 58m hohen Stahlrohrelementen. Jede Anlage wiegt rund 840t. Die Fundamente, die für den sicheren Stand der Windriesen sorgen, bestehen jeweils aus 1.400t Stahlbeton. Durch die Lage im Wald gehen vom Windpark keine Lärm- oder Schattenimmissionen für Wohnhäuser aus.

Insgesamt will das Unternehmen bis 2015 in 15 bis 20 Windparks investieren. Rund 80 Anlagen sollen bis dahin ans Netz gehen und jährlich 500GWh Strom produzieren. Dies entspricht dem Bedarf von mehr als 200.000 Haushalten. Damit wird der CO2-Ausstoß um jährlich 250.000t im Vergleich zu konventioneller Erzeugung verringert.