Messwesen

MaKo 2020: Messstellenbetreiber müssen Gas geben

Kisters bringt eine integrierte MSB-Lösungen für die Umsetzung der Marktkommunikation 2020 auf den Markt.

16. Mai 2019
MaKo 2020: Messstellenbetreiber müssen Gas geben
(Bild: envfx – stock.adobe.com)

Die Bundesnetzagentur hat die Marktkommunikation 2020 (MaKo 2020) zur Anpassung der elektronischen Marktkommunikation an das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende beschlossen. »Jetzt sind die Marktteilnehmer gefordert, bis zum 1. Dezember 2019 die gravierenden Neuerungen umzusetzen«, heißt es in einer Kisters-Meldung. Demnach löst die neue Aufgabenverteilung im Zielmodell 2020 eine Vielzahl komplexer Prozesse aus, inklusive der sternförmigen Marktkommunikation für die Übertragung der Messwerte aus den Backend-Systemen der MSB. Deshalb empfiehlt es sich, die Realisierung der umfangreichen Vorgaben möglichst frühzeitig anzugehen.

MSB-Software

Um die Verantwortlichen zu unterstützen, bietet Kisters eine automatisierte und integrierte MSB-Software sowie umfassende Beratungsleistungen zur optimalen Strategie und Lösung an. »Kisters setzt hier auf ein mehrstufiges Konzept, das die Energieversorgungsunternehmen bei unterschiedlichen Ausprägungen der MSB-Rolle unterstützt: Von der reinen Messdienstleistung über die MaKo 2020-Prozesse bis hin zum vollumfänglichen MSB-System mit integriertem Gerätemanagement und Nebenbuch ist alles möglich«, so das Unternehmen.

Prozesse marktkonform abwickeln

Mit dem neuen MSB-System können Messstellenbetreiber künftig die MaKo 2020-Prozesse, wie etwa Datenaufbereitung und -übermittlung, Vertrags- und Gerätemanagement sowie Abrechnung marktkonform und effizient abwickeln, so Heiko Schell von Kisters.

Erhältlich ist die Lösung als On-Premises- und als Cloud-Variante aus dem sicherheitszertifizierten Kisters-Rechenzentrum. Sie eignet sich gleichermaßen für den grundzuständigen (gMSB) als auch den wettbewerblichen (wMSB) Messstellenbetreiber.

MaKo 2020

Mit Inkrafttreten der MaKo 2020 rücken die MSB ins Zentrum der Verteilung von Messwerten (unabhängig von der Messtechnik). Als zentrale Datendrehscheibe verantworten sie künftig den Empfang und die Aufbereitung der Daten, deren Qualität sowie die sternförmige Kommunikation mit den anderen Marktteilnehmern.

Das erfordert deutliche Mehraufwände in den Prozessen sowie Änderungen in den Datenstrukturen. »Daher legen wir den Netz- und Messstellenbetreiben ans Herz, umgehend zu prüfen, inwieweit ihre IT-Infrastruktur von den prozessualen Umwälzungen, die die MaKo 2020 mit sich bringt, betroffen sind und wie die ideale Gesamtlo?sung fu?r das eigene Unternehmen aussehen sollte«, empfiehlt Schell.