Mehr als die Summe seiner Drei

Das Berliner Traditionsunternehmen Gasag stellt sich auf für die Zukunft. Zum 1. April nimmt die neue Gesellschaft Solution Plus die Arbeit auf. Das Unternehmen bündelt die Kompetenzen für Energiedienstleistungen der Berliner Firmengruppe.

22. März 2017

Das Portfolio von Solution plus umfasst Energieversorgung, Energieberatung, Energiemanagement, Messung sowie sektorübergreifende Lösungen inklusive E-Mobility oder Wärme.

Marktgerecht

 »Die Verschmelzung der Einheiten in Solution Plus ermöglicht optimale integrierte Lösungen für unsere Kunden und ist außerdem Basis, um schnell und flexibel auf Marktanforderungen reagieren zu können«, so die Gasag.

 

Das Unternehmen setzt auf Trendthemen wie Quartierversorgung beziehungsweise Mieterstrom.

 

Die Politik will mit integrierten Konzepten den Umbau des Energiesystems forcieren und erhofft sich davon neben Effizienzgewinnen auch mehr Akzeptanz für die Energiewende.

Das Immobilienkonzept von Solution Plus umfasst zentrale und dezentrale Energieversorgung, Mieterstrommodelle, Gebäudeautomation, integriertes Metering, Mobilität sowie Arealnetze.

Solution plus bietet Dienstleistungen auch als White-label für Dritte an. Sei es bei der BHKW-Beistellung, sei es für innovative Versorgungskonzepte mit erneuerbaren Energien oder multivalente Versorgung.

 

Auch Messdienstleistungen, Smart Home oder Portfoliomanagement will das Unternehmen Dritten anbieten, heißt es in einer Mitteilung.

Contracting, Umetriq und Energielösungen

Zielgruppen sind nach Unternehmensangaben unter anderem Wohnungswirtschaft, Industrie und Gewerbe, Gesundheitswesen. Neben Berlin hat das Unternehmen auch einen Standort in Essen. Solution plus profitiert vom Know-how der früheren Gasag-Tochterfirmen Contracting, Umetriq sowie Energielösungen.

 

Gasag Contracting realisierte nach eigenen Angaben zahlreiche Projekte in Berlin, darunter die Mercedes-Benz-Arena, vormals O2-Arena, sowie den Forschungscampus Euref.

 

Gerade Berlin muss sich auf Wachstum einstellen. Nachverdichtung und Konversionsflächen sind hier eine Möglichkeit. Ein Beispiel aus Hamburg zeigt auf, was hier möglich ist: Wir berichteten im Februar über die Hafencity in der Hansestadt.