Mehr Module, weniger Geld

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Obwohl die Zubauzahlen steigen werden, wird der weltweite Photovoltaik-Markt bis 2020 von finanzieller Seite aus gesehen schrumpfen. Grund sind unter anderem sinkende Modulpreise. Zu diesem Ergebnis kommt Globaldata in einem Bericht.

23. Februar 2017

Die PV-Modul-Neuinstallationen pro Jahr werden demnach von 49,77GW im Jahr 2015 auf 69,86GW im Jahr 2020 steigen. Das liege an den Economies of Scale, neuen Technologien und politisch initiierten sowie institutionellen Förderungen, so das Beratungsunternehmen weiter.

Es geht davon aus, dass aufgrund des wettbewerblichen Umfelds die Modulpreise bis 2020 weiter sinken werden. »Trotz einem Anstieg der neuinstallierten Modul-Kapazitäten wird der weltweite PV-Markt im Wert zurückgehen von 39,71 Milliarden Dollar im Jahr 2016 auf 33,43 Milliarden bis 2020«, heißt es in der Mitteilung.

Weltweit sind laut BSW-Solar Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 300GWp installiert. Im abgelaufenen Jahr 2016 seien weltweit Solarstromanlagen mit einer Nennleistung von rund 70 GW hinzugekommen.

Das sind rund 30 Prozent mehr als im Vorjahr 2015. EuPD-Research geht davon aus, dass die weltweiten PV-Installationen 2017 auf rund 69GW sinken. Als Hauptgrund nennt das Unternehmen, dass China als der größte Markt für PV bis 2020 seinen Zubau um insgesamt rund 105 GW reduzieren will und dies nicht durch Wachstum in anderen Ländern aufgefangen werden kann.

www.globaldata.com, eupd-research.com

Erschienen in Ausgabe: 02/2017