Verbraucherschutz

Mehr Transparenz: Strom mit Herkunftsnachweis

Mit dem neuen Regionalnachweisregister können Endkunden sehen, wo Strom erzeugt wurde. Auch für Anlagenbetreiber ist das Verzeichnis wichtig.

09. Januar 2019
silhouette of two engineers standing at electricity station at sundown
(Quelle: Comaniciu Dan/fotolia.de)

„Der Regionalnachweis ermöglicht es Verbraucherinnen und Verbrauchern, EEG-Strom aus ihrer Region zu beziehen“, so das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi).

Das Register ist seit Jahresbeginn in Betrieb.

Die Region wird aus den Postleitzahlengebieten gebildet, die sich in einem 50-km-Umkreis um das Postleitzahlengebiet befinden, in dem der Strom verbraucht wird, heißt es.

Anlagenbetreiber

Laut Ministerium können sich Anlagenbetreiber mit Hilfe des Regionalnachweisregisters Regionalnachweise ausstellen lassen und diese mit dem Strom an Elektrizitätsversorger übertragen.

Diese entwerten die Nachweise und können damit die regionale Eigenschaft des EEG-Stroms in der Stromkennzeichnung ausweisen.

Schutz vor Doppelvermarktung

Durch Zahlung der EEG-Umlage haben Stromverbraucher Anteil an der Energiewende. Mit dem neuen Instrument kann dieser Anteil regional gestellt, also der gelieferte EEG-Strom aus der Region bezogen werden.

„Der Regionalnachweis ermöglicht die dafür erforderliche Zuordnung und schützt Verbraucherinnen und Verbraucher vor Doppelvermarktung und falschen Werbeversprechen“, so das BMWi.

Schlagworte