Metropol-E als ›Leuchtturm der Elektromobilität‹ ausgewählt

Die Bundesregierung hat das Dortmunder Forschungsprojekt ›metropol-E‹ als ›Leuchtturm der Elektromobilität‹ ausgewählt. Als Förderprojekt des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) erprobt es praxisorientiert den großflächigen Einsatz von Elektrofahrzeugen in der Metropolregion Ruhr.

25. Juni 2012

Als Leuchtturm zähle das kommunale Lade- und Flottenkonzept zu den 13 herausragenden Projekten in Deutschland, um die Elektromobilität auf die Straße zu bringen. »Wir freuen uns über diese Auszeichnung. Wir sind auf einem guten Weg, intelligente Anwendungs- und Ladeinfrastrukturkonzepte in Dortmund auszubauen«, so Projektleiter Claus Fest von der RWE Effizienz.

In Ballungsgebieten fallen durch den Straßenverkehr jährlich große Mengen an CO2 an. Allein in der Metropolregion Ruhr leben rund 5 Mio. Menschen. Ein erster Schritt, den CO2-Ausstoß zu senken, könnte die Umstellung kommunaler Flotten auf strombetriebene Fahrzeuge sein. Ziel von metropol-E sei es, dafür ein zukunftsorientiertes, auf andere Großstädte übertragbares Konzept für ein selbsttragendes Geschäftsmodell zu entwickeln.

Das Konsortium ›metropol-E‹ besteht aus Stadt Dortmund, RWE Effizienz GmbH, PTV AG, TU Dortmund, TU Berlin sowie Ewald Consulting GmbH & Co. KG. Das BMVBS fördert ›metropol-E‹ mit 4,5 Mio. €, weitere rund 3 Mio. € bringen die Projektpartner auf. Das Projekt läuft über zwei Jahre bis Dezember 2013.