MT-Energie bietet Erlösmaximierung mit EEG-Plus-Tarif

Der Gesetzgeber hat mit Wirkung zum 1. Januar 2012 Anreize für die Direktvermarktung des Stroms im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eingeführt. Mit dem EEG-Plus-Tarif bietet MT-Energie zukünftigen Betreibern von Biogasanlagen eine interessante Möglichkeit, diese Anreize zu nutzen.

28. September 2011

Ziel sei es laut Unternehmen, die erzeugten Strommengen so profitabel wie möglich zu vermarkten. Konkret heißt das, dass man dem Anlagenbetreiber eine fixe Garantiezahlung in Form eines Zusatzertrags von 0,5 ct./kWhel zum EEG-Standard gewährt. Bei einer privilegierten Anlage von ca. 500 kW elektrisch erzeugter Energie entspreche dies einem Zusatzertrag von ca. 24.000 €/Jahr.

Gegenstand des EEG-Plus-Tarifs sei die Erzeugungsflexibilität des produzierten Stroms. Dahinter verbirgt sich laut eigener Angabe die Fähigkeit einer EEG-Anlage, von einer Stromerzeugung in Grundlastfahrweise abzuweichen und die Jahresmenge variabel zu erzeugen. Ziel dieses Tarifansatzes sei es, einen Mehrerlös gegenüber der EEG-Einspeisevergütung zu erzielen.

Der Anlagenbetreiber verpflichte sich, die in dem Vertrag vereinbarte Erzeugungsflexibilität bereitzustellen. Dies beinhalte neben einem variablen Blockheizkraftwerk (BHKW) eine planvolle Fütterung zur Bereitstellung einer gleichmäßigen Gasmenge. Parallel dazu erfolge eine Abtretung des produzierten Stroms zur Vermarktung im Rahmen der Marktprämie an die energy2market GmbH (e2m) mit Sitz in Leipzig.