Münster leuchtet smart

Mehr Licht nur bei Verkehr: Die Stadtwerke Münster haben in einem Pilotprojekt die Straßenbeleuchtung umgestellt. 30 LED-Leuchten im Hansa-Business-Park regeln ihre Helligkeit nun verkehrsabhängig. Aber wie geht das nun genau?

27. Mai 2016

An zwölf Laternenmasten sind Bewegungssensoren befestigt, die Passanten sowie Autos bemerken und die Helligkeit erhöhen. Dabei wird immer eine Strecke aus mehreren Leuchten gemeinsam gesteuert.

Sensoren senken Helligkeit auf 70 Prozent

Haben die Sensoren zwei Minuten lang keine Bewegung mehr registriert, werden die Laternen auf eine Helligkeit von etwa 70 % abgesenkt. Das geschieht langsam über mehrere Sekunden. Das menschliche Auge nimmt die Änderung so kaum wahr, wie die Stadtwerke mitteilen.

Abends ein- und morgens wieder ausgeschaltet werden die Laternen in dem Gebiet genau wie die gesamte Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet über zentrale Helligkeitssensoren am Münsteraner Hafen.

Arbeiten mit verschiedenen Technologien

»Unsere Mitarbeiter in der Straßenbeleuchtung sind mit stetig wachsenden Anforderungen konfrontiert. Von herkömmlichen Leuchten über LED bis hin zu innovativen Projekten wie der verkehrsabhängigen Schaltung arbeiten sie mit verschiedenen Technologien«, so Dirk Wernicke, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke.

»Davon profitieren nicht nur die Münsteraner, sondern mittlerweile auch die Warendorfer. Die Nachbarstadt hat die Stadtwerke Münster Ende 2015 mit der Instandhaltung und Entstörung ihrer Straßenbeleuchtung beauftragt.«