Das innovative Betreibermodell des Projektes Strombank hat die Jury überzeugt. Der kosteneffiziente Quartiersspeicher bietet Speicherkapazität im Netz an, die gemeinschaftlich genutzt werden kann. Kunden können ihren selbst erzeugten Strom speichern und vermarkten. Dezentrale Stromerzeugungsanlagen und BHKW innerhalb des Verteilnetzes werden mit einem Großbatteriespeicher kombiniert, die jeweils ein eigenes Konto bei der Strombank erhalten. 

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Dynamische, jahreszeitspezifische Kontogrößen ermöglichen die Optimierung der Gesamtkapazität des Speichers. Die Einspeisemengen in das Verteilnetz reduzieren sich durch den Speicher deutlich. Ein Peak-Shaving-Algorithmus trägt zu einer weiteren Reduzierung der Mittagsspitzen im Netz bei.

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 Den zweiten Preis erhielten die SWN Stadtwerke Neumünster für den gut geplanten und erfolgreichen Transformationsprozess im Unternehmen bei der Einführung digitaler Produkte. Die SWN plant mehr als 1/4 der Landesfläche Schleswig-Holsteins mit Glasfaser bis ins Haus auszubauen. Dabei überzeugten die Jury eigenen Angaben zufolge die sehr guten Renditen, die teilweise sogar im zweistelligen Bereich liegen. Durch Cross-Selling von Telekommunikations- und Energieprodukten konnte der Marktanteil signifikant gesteigert werden.

Der dritte Platz wurde an die Stadtwerke Schwedt vergeben. Die Jury überzeugte das  Gesamtkonzept des kleineren Stadtwerks, welches unter einem Risiko-Nutzen-optimalen Ansatz, den Weg der Digitalisierung mitbestimmt und mitgeht.