Naturstrom mit positiver Entwicklung

Die gute Positionierung im Markt sowie eine gesunde wirtschaftliche Ausgangsbasis ermöglichen es Naturstrom in diesem und im nächsten Jahr zahlreiche Projekte umzusetzen und neue Geschäftsfelder weiter auszubauen. Dies gab der Ökostromanbieter auf seiner Hauptversammlung bekannt.

13. August 2014

Naturstrom sieht sich durch seine breite Aufstellung im Ökoenergie-Segment gut gerüstet, seine »positive« Geschäftsentwicklung trotz der »politischen Energiewende-Bremse« fortzusetzen. Die Hauptversammlung hat laut einer Pressmitteilung am 9. August 2014 beschlossen, den leicht auf 7,1 Mio. € gestiegenen Jahresüberschuss 2013 abzüglich der traditionell »moderaten« Dividendenausschüttung von 0,61 Mio. € (25 ct pro Aktie) im Unternehmen zu belassen. Zudem ist das Grundkapital aus Bordmitteln, das heißt ohne neue Aktien, auf 24,4 Mio. € verdoppelt worden. Dies alles soll das weitere Unternehmenswachstum abseits des Kapitalmarkts finanzieren. »Der Geschäftsbereich Energieerzeugung soll sich in den kommenden Jahren neben der Energiebelieferung zur zweiten tragenden Säule entwickeln«, sagte Naturstrom-Vorstand Dr. Thomas Banning.

Vor wenigen Tagen brachte das Unternehmen zwei weitere Solarparks ans Netz, zwei Windprojekte sind derzeit im Bau. Weitere Projekte sollen 2015 realisiert werden. Hinzu kommt das wachsende Geschäft mit individuellen Energiekonzepten für Industrie, Gewerbe, Wohnungsbaugesellschaften und Kommunen. Erste Projekte in den Bereichen regenerative Wärmeerzeugung und Mieter-Solarstrom habe man bereits umgesetzt.

Mit knapp 240.000 mit Grünstrom belieferten Haushalten, Unternehmen und Institutionen ist Naturstrom noch einer der eher kleineren Ökoenergievertriebe. 10.600 Kunden werden mit Bioerdgas versorgt. Der Stromabsatz an Endkunden kletterte gegenüber 2012 deutlich von 850 auf 913 Mio. kWh plus ein nicht näher umrissenes Großhandelsgeschäft, der Bioerdgasabsatz von 87 auf 111 Mio. kWh, der Umsatz von 200 auf 234 Mio. €. Die Förder-Ausschüttung an das GSL Grüner Strom Label zum Zubau regenerativer Energieerzeugung stieg von 7,2 auf 7,7 Mio. €.