So seien dies im Höchstspannungsnetz der TransnetBW fast 45 % bei einer angenommenen Anlage mit Jahresverbrauch von 1 TWh und 7 000 Betriebsstunden pro Jahr. Bei Amprion klettern die Preise um knapp 15 %, bei Tennet TSO um gut 5 %. Nur 50Hertz Transmission stellt um etwa 5 % sinkende Preise für eine solche Liefersituation in Aussicht. So die Ergebnisse einer ersten Untersuchung der Get AG zu den vorläufigen Preisblättern für 2015 der Übertragungsnetzbetreiber. Grundsätzlich gelte der Vorbehalt nachträglicher Korrekturen bis zum Jahresende, heißt es dort.

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Verteilnetzbetreibern stehen damit die Informationen über vorgelagerte Netzkosten zur Verfügung, die anteilig in die Kalkulation ihrer vorläufigen Entgelte einfließen. Am 15. Oktober dieses Jahres läuft die Frist ab, um die für 2015 ermittelten Netzentgelte zu veröffentlichen. Eine veränderte Kostensituation ist auch in Netzen der Niederspannung zu erwarten. Interessierte können sich mit dem Netzentgelt-Ticker der Get AG unter www.netzentgeltticker.de täglich über die Preisentwicklung auf dem Laufenden halten.