Netzunabhängiges Stromsystem für soziales Projekt

juwi spendet Solar-Anlage für Krankenhaus in Peru.

08. April 2009

Die juwi-Gruppe hat den ersten Schritt zum Aufbau des Marktsegmentes ›Netzferne Energieversorgung‹ unternommen und in Peru ein solares Inselsystem in Betrieb genommen. Die Photovoltaik-Anlage in den peruanischen Anden (5,7 kW) liefert Solarstrom für ein Krankenhaus – und zwar unabhängig vom öffentlichen Stromnetz. »Solche auf erneuerbaren Energien basierenden Off-grid-Systeme gewinnen mit Blick auf den weltweit steigenden Energieverbrauch und die steigenden Ölpreise zunehmend an Bedeutung. Sie ermöglichen den Zugang zu preisgünstiger, sauberer und sicherer Energieversorgung auch in Schwellen- und Entwicklungsländern, wo viele Regionen noch nicht ans allgemeine Stromnetz angeschlossen sind«, erläutert Fabian Jochem, der den neuen Geschäftsbereich ›Netzferne Energieversorgung‹ aufbaut. Das Krankenhaus-Projekt ist für das Unternehmen gleichzeitig die erste PV-Freiflächenanlage in Südamerika, der nach eigenen Angaben noch weitere Solarprojekte auf dem Kontinent folgen sollen – sowohl Insel- als auch netzgekoppelte Anlagen. Mit dem Einstieg in ›Off-grid-Systeme‹ will juwi das Ziel einer regenerativen Energieversorgung in möglichst vielen Regionen der Welt verwirklichen. Die netzunabhängige Anlage in Peru hat der Wörrstadter Projektentwickler von Wind-, Solar- und Bioenergieanlagen dem Krankenhaus gespendet, bei dem es sich um ein modernes Missionsspital für die Berglandindianer in Peru handelt, die bislang von einer ärztlichen Versorgung weitgehend abgeschnitten waren.