»Mit den neuen Turbinen erhöhen wir den Gesamtwirkungsgrad der Gasblöcke von 41 auf 46 Prozent. Dies führt zu einer jährlichen Einsparung von rund 45.000 Tonnen CO2«, so RWE Power Vorstand, Dr. Ulrich Hartmann. Mit Blick auf weitere Anlagenverbesserungen führte er aus: »Unsere neuen Turbinen sind Sprinter. In wenigen Minuten schaffen sie es von null auf 100 Prozent. Durch ihre hohe Flexibilität sind sie ideale Partner der Erneuerbaren.« Zudem verwies er auf die so genannte Schwarzstartfähigkeit. »Durch die von der Bundesregierung beschlossene Energiewende und die damit verbundene Zunahme der schwankenden Einspeisungsmengen der erneuerbaren Energien, kommt unser Stromnetz immer häufiger an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Bei einem Netzausfall wären die neuen Lingener Turbinen im Zusammenspiel mit der bestehenden Gasoptimierungsleitung geeignet, das Stromnetz schnell wieder aufzubauen und zu stabilisieren«, so Hartmann weiter.