Neue Regelung für Energielieferungen

Umsatzsteuer

Bei Strom- und Gaslieferungen innerhalb Deutschlands muss künftig der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen, nicht mehr wie bisher der Lieferant.

30. Januar 2014

Darauf weist die Flensburger Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Nielsen, Wiebe & Partner hin. »Dieses so genannte Reverse-Charge-Verfahren betrifft einen Empfänger von Energielieferungen nur, wenn er selbst ein Wiederverkäufer ist. Als Wiederverkäufer gilt, wer hauptsächlich im Erwerb und Verkauf von Strom oder Gas tätig ist«, erklärt Rechtsanwältin Isolde Schulze. Endkunden seien von dieser Regelung nicht betroffen. Generell muss jeder Unternehmer, der eine Leistung ausführt, die unter das Reverse-Charge-Verfahren fällt, auch in seiner Rechnung darauf hinweisen. Seit dem 1. Januar 2014 muss dafür zwingend die Formulierung »Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers« in der Rechnung verwendet werden.

www.nwup.de

Erschienen in Ausgabe: 01/2014