Neues BGH-Urteil fördert die Gaspreis-Transparenz

VEA hält Durchleitungsentgelte für weiter kürzbar.

25. Juni 2007

Der BGH hat im Rechtsstreit um die Kontrolle der Gasnetzgebühren ein neues Urteil gefällt. Danach müssen die Betreiber ihre Kosten offen legen und der Bundesnetzagentur für die Anreizregulierung umfangreiches Datenmaterial über die Preisbildung bereit stellen.

Der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) begrüßte diese Entscheidung als »positive Entwicklung in der Gaspreisentwicklung«. Durch dieses Urteil werde nach Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandmitglied des Verbandes, eine größere Transparenz in der Gaspreisentwicklung lanciert. Trotz Kürzungen seien die Durchleitungsentgelte seiner Ansicht nach, noch viel zu hoch und in der Preiskalkulation noch Handlungsspielraum. »Nur wer effizienter als die Konkurrenz arbeite, dürfe auch höhere Gewinne einstreichen«, so Panitz.