Neues EEG nimmt Form an

Erneuerbare

Die Bundesregierung hat die EEG-Novelle beschlossen.

05. Mai 2014

Sie gilt für Anlagen, die ab dem 1. August in Betrieb gehen. Unter das bisherige EEG fallen die Anlagen, die vor dem 23. Januar genehmigt wurden und noch bis zum 31. Dezember in Betrieb gehen. Es gelten folgende Ausbaukorridore: Offshore-Windenergie 6,5GW bis 2020 und 15GW bis 2030; Onshore-Windenergie jährlicher Zubau von bis zu 2,5 GW brutto. Für Solarenergie ist ein Zubau von 2,5GW brutto per anno vorgesehen, für Bioenergie ein Zubau von circa 100MW brutto. Anlagen, die 2015 ans Netz gehen, sollen durchschnittlich mit etwa 12 ct pro kWh gefördert werden. Dieser Wert ergibt sich aus den Vergütungen für Offshore-Wind (19,4ct/kWh), Biomasse (rund 14ct/kWh), Photovoltaik (rund 10,5 ct./kWh) sowie Onshore-Wind (8,9 ct/kWh). Bis 2017 soll die Förderhöhe durch Ausschreibung ermittelt werden. Bei installierten Leistungen ab 500kW müssen Anlagenbetreiber den Strom ab August direkt vermarkten, ab 250kW vom 1. Jan. 16 an und ab 100kW vom 1. Jan. 17 an. VKU-Geschäftsführer Hans-Joachim Reck begrüßte, dass der Entwurf Direktvermarktung und eine Auktionierung vorsieht.

www.bundesregierung.de, www.vku.de

Erschienen in Ausgabe: 04/2014