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Nord Stream 2: Dänemark genehmigt Trasse

Bis heute sind über 2.100 Kilometer der Nord Stream 2-Pipeline verlegt worden. Jetzt hat auch Dänemark die Baugenehmigung erteilt.

31. Oktober 2019
Nord Stream 2: Dänemark genehmigt Trasse
Verbindungsschweißnaht über Wasser (AWTI): Vor dem Schweißen müssen die beiden überlappend liegenden Rohrenden eines Stranges der Nord Stream 2-Pipeline durch das Verlegeschiff angehoben und zugeschnitten werden. (Bild: Nord Stream 2 /Axel Schmidt)

Die Genehmigung für den 147 Kilometer langen Abschnitt wurde von der dänischen Energieagentur als zuständige Behörde erteilt.

„Wir freuen uns über die Zustimmung Dänemarks zum Bau der Nord Stream 2-Pipeline in der Ostsee südöstlich von Bornholm. Wir werden die konstruktive Zusammenarbeit mit den dänischen Behörden fortsetzen, um den Bau der Pipeline abzuschließen“, so Samira Kiefer Andersson, Permitting Manager Denmark bei der Nord Stream 2 AG.

Vorbereitungsarbeiten wie zum Beispiel die Installation von Betonmatratzen und Gesteinsaufschüttungen für die Querung von existierenden Seekabeln und Rohrleitungen als auch die anschließende Rohrverlegung werden in den kommenden Wochen beginnen, heißt es. Der dänische Teil der Pipeline wird aus Rohren gebaut, die derzeit in Mukran auf Rügen gelagert werden.

Bis heute sind über 2.100 Kilometer der Nord Stream 2-Pipeline verlegt worden. Die Rohrverlegung wurde in russischen, finnischen und schwedischen Gewässern vollständig, in deutschen Gewässern größtenteils abgeschlossen, so die Nord Stream 2 AG. Nach Unternehmensangaben stehe der Bau beider Anlandestationen in Russland und Deutschland vor dem Abschluss.

Fotostrecke

Seit dem Vorjahr laufen die Bauarbeiten für die Rohrleitung in der Ostsee. Hier Fotos vom Beginn der Arbeiten im Sommer 2018.