Lückenhafte Infrastruktur und zahlreiche unterschiedliche Abrechnungssysteme hemmen den Erfolg der Elektromobilität, so die Initiative in einer Mitteilung.

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„Wir wollen dazu beitragen, den Kunden mehr Möglichkeiten zum Laden zu bieten und das Abrechnungswirrwarr zu beenden“, so Achim Südmeier von Rheinenergie.

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Der Kölner Energiedienstleister ist zuständig für die Koordination des neuen Tank-E-Netzwerks und betreibt nach eigenen Angaben eine der bundesweit dichtesten Ladeinfrastrukturen für E-Fahrzeuge.

 

Als Gründungsmitglieder sind außerdem vertreten: Agger Energie, Beklaw, Bigge Energie, Energie Nordeifel, Energieversorgung Dormagen, Energieversorgung Leverkusen, Gasversorgungsgesellschaft Rhein-Erft, E-regio, Stadtwerke Lohmar, SWB Energie und Wasser und die Stadtwerke Solingen.

 

Einheitlicher Abrechnungsstandard

 

Zweck des Netzwerks sei es, die Ladeinfrastruktur in NRW weiter auszubauen und einen einheitlichen Abrechnungsstandard zu etablieren, der mit anderen Systemen kompatibel ist.

 

Dazu nutzt das Netzwerk nach eigenen Angaben eine App sowie die Software der Firma Chargecloud, mit der sich Ladeinfrastruktur vernetzen, betreiben, überwachen und analysieren lässt und Ladevorgänge abgerechnet werden können.

 

Bundesregierung stockt Fördermittel auf

 

Weitere 500 Millionen Euro für die Kommunen, damit die Schadstoffbelastung durch den Verkehr zurückgeht: Diese Summe stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel Anfang September den Städten auf einem Treffen im Kanzleramt in Aussicht.

 

Das stockt den Fördertopf noch einmal auf, der im Rahmen des Diesel-Gipfels im August besprochen wurde.