Oberstufenzentrum mit Blockheizkraftwerk

BIM und BEA setzen Kooperation fort

09. September 2009

Eine Partnerschaft zwischen der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) und der Berliner Energieagentur GmbH (BEA) ermöglicht künftig den Einsatz moderner Umwelttechnik im Oberstufenzentrum Bürowirtschaft und Verwaltung in der Lippstädter Straße in Berlin. Sie garantiert geringere Betriebs- und Energiekosten sowie eine CO2-Einsparung von 190 t jährlich, informiert das Unternehmen.

Das OSZ Lippstädter Straße mit rund 4.000 Schülern wird - wie 19 weitere berufsbildende Schulen - von der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) verwaltet. Die Gesellschaft hat eine Klimaschutzvereinbarung mit dem Berliner Senat abgeschlossen. „Unser Ziel ist es, den CO2-Ausstoß in den von der BIM verwalteten Liegenschaften bis zum Jahr 2015 um 21 Prozent zu senken. Die Installation des BHKWs ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu diesem Klimaziel“, so BIM-Geschäftsführer Sven Lemiss.

Von den Vorteilen einer BHKW-Versorgung könnten nach Auffassung von BEA-Geschäftsführer Michael Geißler noch mehr Schulen und andere öffentliche und private Gebäude profitieren. „Wir stellen hier unter Beweis, dass sich der Einsatz von dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung auch in Gebäuden lohnt, die nicht einen so hohen Wärmebedarf haben wie Wohn- und Verwaltungsgebäude“, so Geißler. Gemeinsam wollen BIM und BEA deshalb in weiteren Gebäuden, darunter zum Beispiel drei Feuerwachen, dezentrale Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung installieren und dadurch weitere rund 450 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.

Das BHKW im OSZ ergänzt die bestehende Heizungsanlage. Es wird mit Erdgas betrieben und erzeugt etwa 870 MWh Energie im Jahr für Heizung, Warmwasser und Strom. Es hat eine Leistung von 48 kW elektrisch und 97 kW thermisch. Die vom BHKW erzeugte Wärme deckt die Grundlast im Bereich Warmwasser und Heizung ab. Bei hohem Wärmebedarf in der kalten Jahreszeit springen zusätzlich Erdgas-Brennwertkessel ein, um die Spitzenlast abzudecken. Der im BHKW erzeugte Strom wird im Objekt verbraucht und in das öffentliche Netz eingespeist und vergütet.