2019

Offshore-Ausbau nach Plan

Die Offshore-Windstromerzeugung gewinnt zunehmend an Gewicht im Strommix. Der Ausbau der Windenergie auf See verläuft im ersten Halbjahr 2019 planmäßig. Das belegen Zahlen der Branchenverbände.

18. Juli 2019
Offshore-Ausbau nach Plan
(Bild: adrian_ilie825 – stock.adobe.com)

Im Auftrag der deutschen Windbranchenverbände hat die Deutsche WindGuard die Ausbauzahlen für Windenergie auf See im ersten Halbjahr 2019 für Deutschland veröffentlicht.

Mit einem Zubau von 252 MW und 42 Anlagen liegt die Branche weiterhin im bisher überschaubaren Plan. Insgesamt sind aktuell 1.351 Offshore-Windenergieanlagen mit 6.658 MW am Netz.

„Im ersten Halbjahr 2019 betrug der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung 47,6 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres verzeichnet Offshore-Wind eine Steigerung von rund 30 Prozent“, heißt es in einer Mitteilung.

Die Offshore-Industrie hat sich in den letzten Jahren immer mehr in Richtung eines Fundaments der Energiewende entwickelt, so die Verbände.

Die Branchenvertreter erklärten weiter: „Die in den zurückliegenden Jahren positive Entwicklung der Wertschöpfungskette wird allerdings durch einen nun eintretenden Fadenriss erheblich gestört. Der 7,7 GW-Deckel bis zum Jahr 2020 ist fast erreicht. Für die Jahre danach fehlen die Rahmenbedingungen, um Projekte umsetzen zu können.

Um die Technologieführerschaft des Windindustrie-Standorts Deutschland beizubehalten, benötigt die Branche jetzt verlässliche, langfristige Rahmenbedingungen, heißt es. „Das beinhaltet die Anhebung der Ausbauziele und die Durchführung einer Sonderausschreibung noch in diesem Jahr, die u.a. die noch freien Konverterkapazitäten enthält.“

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