Offshore-Park Riffgat nimmt Testbetrieb auf

Nicht einmal drei Wochen nach Netzanschluss hat der Energieversorger EWE alle 30 Windkraftanlagen des Offshore-Windparks ›Riffgat‹ in Betrieb genommen. »Wir hatten ursprünglich damit gerechnet, dass wir sechs bis zwölf Wochen benötigen, um alle Windräder in Betrieb zu nehmen«, so Riffgat-Geschäftsführer Wilfried Hube.

10. März 2014

Nach dem nun folgenden Testbetrieb gehen die Anlagen voraussichtlich im Mai in den Regelbetrieb über.

Die Anlagen können mit Inbetriebnahme maximal 108 MW Energie ins Netz einspeisen und somit bis zu 120.000 Haushalte versorgen.

Der Rotordurchmesser der 3,6 MW-Anlagen beträgt 120m, die Nabenhöhe 90m. Insgesamt sind die Anlagen von der Wasseroberfläche bis zur oberen Rotorblattspitze 150mhoch.

Die Wassertiefe im Windpark beträgt zwischen 18 und 23 m. Der Offshore-Windpark befindet sich 15km vor der Nordseeinsel Borkum. Baubeginn war im Juni 2012, fertig errichtet waren die 30 Windkraftanlagen im Juli 2013.

Verantwortlich für den Park ist EWE (Oldenburg) in Kooperation mit dem Projektentwickler Enova (Bunderhee). Für EWE ist Riffgat der zweite Offshore-Windpark in der Nordsee: 2010 ging das Offshore-Testfeld ›alpha ventus‹ in Betrieb, an dem das Unternehmen beteiligt ist.