Offshore-Windparks Gwynt y Môr genehmigt

200 Turbinen vor der Küste von Nordwales geplant.

04. Dezember 2008

RWE Innogy hat von der britischen Regierung die Genehmigung für den Bau des Offshore-Windparks ›Gwynt y Môr‹ (walisisch: Wind im Meer) erhalten. Der Windpark mit einer installierten Leistung von 750 MW soll 13 km vor der Küste von Nordwales errichtet werden. Als einer der größten Offshore-Windparks weltweit könnte er nach Fertigstellung jährlich über eine halbe Million Haushalte in Großbritannien mit Strom versorgen. Die durch das britische Ministerium für Energie und Klimawandel erfolgte Genehmigung ist eigenen Angaben zufolge eine wesentliche Voraussetzung zur Verwirklichung dieses Großprojekts. Die technische Auslegung des Windparks sieht die Installation von rund 200 Turbinen in einer Leistungsklasse von 3 bis 5 MW vor. Abhängig von den Gezeiten werden diese Anlagen in Wassertiefen zwischen 12 und 34 m stehen. Die Nabenhöhe läge damit bei maximal 100 m, der Rotordurchmesser bei etwa 130 m. Die einzelnen Windturbinen sollen jeweils zwischen 350 und 1.000 m voneinander entfernt errichtet werden, so dass eine optimale Windausbeute pro Anlage gewährleistet ist. Mit dem Bau des Windparks könnte nach jetzigem Planungsstand ab 2011 begonnen werden. Die vollständige Inbetriebnahme ist für 2014 vorgesehen.