Online-Marktplatz für Großkunden

Mit der Software-Lösung ›SE:Marktplatz‹ von Soptim können Vertriebe Strom- und Gas-Geschäfte mit Großkunden online abwickeln.

21. November 2013

Die Kunden haben laut Soptim über das Web Zugriff auf aktuelle Informationen über alle wesentlichen Beschaffungsparameter. Sie haben die Entwicklung ihres Portfolios immer im Blick. Verträge und Geschäftspartner werden im Portfoliomanagementsystem gepflegt und bearbeitet. Alle für den Kunden relevanten Daten werden über eine Schnittstelle an den Marktplatz übertragen und dort aktuell gehalten. Zentrale Elemente des Lösungspakets sind Prozessvereinfachung und Kundenbindung. Alle Daten und Prozesse liegen in einem integrierten System, so dass der Kunde jederzeit online über die aktuelle Lage seiner Beschaffung informiert ist, so der IT-Dienstleister.

Außerdem kann man mithilfe des Online-Tools Tranchenkäufe tätigen. Christoph Bartz, der die Marktplatz-Einführung seitens der Soptim AG verantwortet, erläutert: »Man kann in dem System Berechtigungen an Kunden vergeben, so dass diese dann selbst bestimmen können, wann sie bestimmte Tranchen kaufen möchten. Durch die verschiedenen Berechtigungen ist auch auf Kundenseite gewährleistet, dass alle mit den Beschaffungsdaten vertrauten Personen jederzeit auf dem gleichen Informationsstand sind«.

Martin Pöppe, verantwortlich für die Spezifikation des Marktplatzes, ergänzt: »Ich betrachte den Marktplatz als Möglichkeit, sich in kleinen Schritten vom voll versorgten, rundum abgesicherten Kunden eines Energievertriebes zu einem strukturiert beschaffenden Kunden beziehungsweise zu einem aktiven Teilnehmer am Energiemarkt zu entwickeln«. Lieferanten müssen immer mehr auf Grund der Marktrisiken ihre Sonderkunden bei Abschluss hedgen, dies ist mit dem Marktplatz sehr gut umsetzbar, so Pöppe weiter. Auch möglich sei, dass auf dem Marktplatz mehrere Lieferanten tätig werden und mehrere Angebote angefordert werden können. Eine andere Weiterentwicklungsmöglichkeit für unseren Smart Market bestehe im Bereich der Systemdienstleistungen für Verteilnetzbetreiber. So könne ein Verteilnetzbetreiber dort zum Beispiel von Prosumern, Wärmepumpen- oder Energiespeicherbetreibern Produkte kaufen, die verhindern, dass zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität dezentrale Erzeugungsanlagen abgeschaltet werden müssen.