Optimierung von Rechenzentren für bessere Energieeffizienz

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert mit dem Programm ›IT2Green‹ Projekte, die darauf abzielen, den Stromverbrauch von IT- und Kommunikationsanwendungen zu senken.

07. Juli 2011

Das Forschungsprojekt ›AC4DC - Adaptive Computing for Green Data Centers‹ sei eines von zehn Vorhaben, das nach eigener Angabe in den nächsten drei Jahren im Rahmen der Initiative gefördert wird. Nach Angaben des BMWi verbraucht die Informations- und Kommunikationsbranche in Deutschland 58 TWh Strom im Jahr und hält damit einen Anteil von zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs im Land. Bei einem angenommenen Verbrauch von 3.891 KWh im Jahr würde diese Menge 9,14 Mio. deutsche Haushalte mit Strom versorgen.

Der Systemanbieter Rittal mit Sitz in Herborn habe sich mit seiner Bewerbung für die Teilnahme am Programm qualifiziert. In diesem Rahmen untersuche ein Konsortium unter der Leitung von Rittal, wie der Betrieb eines Informations- und Kommunikationssystems (IKT) bestehend aus Nutzern, PCs, Rechenzentren, Datennetzen und Energieversorgern ganzheitlich energie- und kostenoptimiert werden kann. Die Laufzeit betrage drei Jahre. Dabei liege der Fokus von AC4DC auf der Erforschung intelligenter Formen des Rechenlast-, Infrastruktur- und Datenmanagements innerhalb eines Rechenzentrums oder in einem Rechenzentrumsverbund. Eine prototypische Implementierung der entwickelten Konzepte erfolge bei Partnern des Projektes wie beispielsweise beim Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO).