Partner für Kernkraftprojekte

E.on setzt auf Druckwasser- und Siedewasserreaktoren.

24. April 2008

E.on, Areva und Siemens haben eine Absichtserklärung für eine Zusammenarbeit beim Kernkraftwerksneubau und der Weiterentwicklung von Kernkrafttechnik unterzeichnet. Die Unternehmen setzen damit ein klares Signal für ihre Überzeugung, dass eine CO2-freie Stromerzeugung in einem ausgewogenen Energiemix eine immer bedeutendere Rolle spielen wird. Die Absichtserklärung sieht eine Kooperation im Bereich von Kraftwerksneubauten des E.on-Konzerns in Großbritannien vor. In diesem Rahmen wird E.on den hochmodernen 1.600 MW Druckwasserreaktor (EPR) der Areva und den konventionellen Kraftwerksteil von Siemens für den Bau von neuen Kernkraftwerken in Großbritannien wählen. E.on hat zudem vereinbart, bei der Weiterentwicklung des hochmodernen 1.250 MW Siedewasserreaktors SWR 1000 der AREVA zusammenzuarbeiten. Zusammen mit dem EPR bietet dieser Reaktor aus heutiger Sicht laut E.on das Höchstmaß an Sicherheit beim Einsatz von Kernkraft. Der Energiekonzern will dieses Modell für ihre neuen Kraftwerke im mittleren Leistungsbereich bevorzugt einsetzen.