Das Bundesumweltministerium (BMU) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) haben den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) verliehen.

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Prämiert werden unter anderem Innovationen für intelligentes Energiemanagement in der Industrie und in den Kommunen. Die geplante feierliche Preisverleihung wurde aufgrund der aktuellen Lage abgesagt.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Umweltinnovationen schützen nicht nur unsere Lebensgrundlagen und den Industriestandort Deutschland, sondern sorgen auch für Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Wohlstand.“

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Der IKU ist eine renommierte Auszeichnung, die in diesem Jahr bereits zum siebten Mal gemeinsam von BMU und BDI vergeben wurde. Eine Jury unter dem Vorsitz von Prof. Ottmar Edenhofer, Direktor am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), hat die Preisträger in sechs Wettbewerbskategorien ausgewählt.

Das Preisgeld beträgt für jeden Preisträger 25.000 Euro.

Schwungmassespeicher

Die Gerotor GmbH aus Puchheim gewinnt in der Kategorie „Prozessinnovationen für den Klimaschutz“ mit der Weiterentwicklung des Prinzips eines Schwungmassenspeichers mit neuer Technologie und künstlicher Intelligenz zu einem innovativen Hochleistungsspeicher.

In der Kategorie „Produkt- und Dienstleistungsinnovationen für den Klimaschutz“ gewinnen die Landesenergieagenturen Baden-Württembergs, Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens mit der Entwicklung des interaktiven Portals Kom.EMS.

Dieses Portal unterstützt kommunale Verwaltungen bei Einführung, Verbesserung und Verstetigung ihres Energiemanagements und ermöglicht so durch nichtinvestive Maßnahmen Einsparungen von 15 Prozent.